DAS BÖSE –  EINE GÖTTERDÄMMERUNG 

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Ein musiktheatrales Projekt von CapriConnection

Eine Koproduktion mit der Gessnerallee Zürich und der Kaserne Basel

Es ist etwas in der Welt, dessen Energie mächtige Wirkung erzeugt. Es ist in unseren Körpern. Ab und zu bricht es heraus in einem Anfall von Zorn und attackiert einen anderen. Immer ist es ein Ereignis. Manchmal glauben wir, es im Angesicht eines Menschen sehen zu können. Manchmal verbirgt es sich hinter einem freundlichen Wesen. Es beschäftigt uns, weil es enorm vielgestaltig erscheint. Viele Versuche es zu fassen, geben ihm eine Kontur, die sich schnell wieder auflöst. Es kann kollektiv erscheinen oder in einer Person. Es kann konkret sein oder abstrakt. Immer ist es gefährlich. Wir nennen es DAS BÖSE. CapriConnection sucht dieses heimlichen Grollen in uns und bringt es auf die Bühne, den Ort, der von jeher mit Verrätern und Mördern bevölkert wird. Zu diesem Zweck lassen wir DAS BÖSE musikalisch auferstehen in der Figur des Hagen aus Wagners Götterdämmerung. Er führt uns in die Tiefen unseres eigenen Abgrunds, verführt uns und lässt uns lauthals seine Kriegsrufe mitsingen. In diesen Abgrund des BÖSEN lassen wir drei Performer_innen in der Gestalt des Verhaltensforschers Konrad Lorenz, der politischen Theoretikerin Hannah Arendt und des Philosophen und Vordenkers der Psychoanalyse Friedrich Nietzsche hinabsteigen. Sie beginnen, über das zu sprechen, was wir DAS BÖSE nennen. Ihre Worte gegen Hagens Wirken. Was wiegt schwerer? Wer steckt uns an? Wer überzeugt uns? Auf wessen Seite stellen wir uns? Lässt sich das Rätsel der Grausamkeit lösen? Und wie finden wir einen Weg daraus?

PREMIERE: 21.09.2017

WEITERE AUFFÜHRUNGEN
Do. 24.5.18 20:00 h – Theater Chur
Fr. 25.5.18 20:00 h – Theater Chur

So. 03., Mo. 04., Di. 05. Juni 2018 – Münchner Kammerspiele

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CARMEN – THEATER BREMEN

Carmen

Carmen Theater Bremen

Opéra Comique in vier Akten von Georges Bizet
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

„Du wirst meiner Liebe nicht entgehen“ (Ödön von Horvath) — „Georges Bizets 1875 uraufgeführte „Carmen“ ist eine der meistgespielten und bestgeliebten Opern aller Zeiten. Kaum ein anderes Werk bestimmt die Vorstellung über ein ganzes theatralisches Genre so, wie die Geschichte um Don José, Carmen und ihr tödlich endendes Eifersuchtsdrama in dessen Verlauf José für seine Liebesidee alle Sicherheiten aufgeben muss und Carmen schließlich zu seinem Opfer macht. Anna-Sophie Mahler, eine der „interessantesten jungen Opernregisseurinnen“ (foyer) inszeniert nach Janáčeks „Die Sache Makropulos“, Vivaldis „Orlando furioso“ und einem eigenen Projekt mit dem Titel „Blick der Tosca“ mit „Carmen“ zum vierten Mal am Theater Bremen. Mit ihrem psychologischen und realistischen Inszenierungsansatz wird sie sich der wohl populärsten Beziehungstat aller Zeiten vor allem über Don José nähern und sich mit Aspekten an „Carmen“ beschäftigen, die jenseits der Spanienklischees und der Zigeunerromantik liegen, dafür aber umso mehr mit der Erfindung der femme fatale zu tun haben.

Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause

NÄCHSTE AUFFÜHRUNGEN
Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:30 – 22:30 Uhr / Zum letzten Mal


BESETZUNG

Don José Luis Olivares Sandoval
Escamillo Loren Lang
Dancairo Christian-Andreas Engelhardt
Remendado Hyojong Kim
Zuniga Christoph Heinrich
Carmen Theresa Kronthaler
Micaela Patricia Andress
Frasquita Nerita Pokvytyte
Mercédès Nathalie Mittelbach

Musikalische Leitung Yoel Gamzou
Regie Anna-Sophie Mahler
Bühne Duri Bischoff
Kostüm Geraldine Arnold
Chor Alice Meregaglia
Kinderchor Alice Meregaglia
Choreographie Jacqueline Davenport
Licht Christian Kemmetmüller
Dramaturgie Ingo Gerlach

PRESSESTIMMEN

„Im Bremer Theater sorgt Georges Bizets große Oper „Carmen“ jetzt für einen fesselnden Abend. Regisseurin Anna-Sophie Mahler zeigt einen (Stier)-Kampf der Liebe im bürgerlichen Salon. Eine mit Leichtigkeit inszenierte Tragödie zwischen Flamenco und Katastrophe ohne Kitsch. Mahler setzt vollends auf große Bilder, musikalische Kraft und eine knisternde Erotik. Zu Recht!“
Bild Zeitung, Corinna Laubach, 23. März 2015

„[…]im Theater Bremen sorgt die Geschichte von der männermordenden Schönheit und dem labilen Soldaten am Samstagabend für lauten und langen Jubel. Zu Recht. Vor der Kulisse eines prunkvollen Salons (Bühne: Duri Bischoff) mit kleinen Sitzgruppen, Schiebetüren und Kronleuchter befreit die Regisseurin Anna-Sophie Mahler „Carmen“ von Flamenco, bauschenden Röcken und Postkarten-Idylle.“
Kreiszeitung, Mareike Bannsch, 23. März 2015

„Mahler schafft es gleich in den ersten Szenen, eine nervöse Spannung zwischen den beiden Hauptakteuren aufzubauen, die sie dann immer weiter vertieft. Zum Schluss hat Carmen auch ganz wörtlich die (Torero)-Hosen an, und Don José ist so in ihrem Bann, dass er in ihrem weißen Kleid dasteht und von der Salongesellschaft verspottet wird. Erika Roos als Micaela kann vor allem in ihren Solopartien mit ihrem glasklaren Sopran glänzen.
Dieser stimmige inszenatorische Ansatz wird aufs Beste ergänzt von durchweg überdurchschnittlichen musikalischen Leistungen – vor allem die Hauptpartien brillieren. Theresa Kronthaler ist eine umwerfende Carmen mit vollem, leuchtendem Mezzosopran und zudem starker Bühnenpräsenz, Luis Olivares Sandoval gibt einen völlig mit der Situation überforderten Don José und schafft es mühelos, mit seinem Tenor alle Facetten von Flehen bis Drohen auszumalen, ohne dass die Gestaltung je an Kraft verlieren würde.“
Weser Kurier, Iris Hetscher, 23. März 2015

 


 


 

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